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In der Sitzung des Bettemburger Gemeinderats am 12. November wurde sich ausführlich mit dem Vorprojekt eines „Parc récréatif ,Krakelshaff‘“ beschäftigt. Auf einer Fläche von 12,2 Hektar soll, wie Bürgermeister Roby Biwer (LSAP) erklärte, in nächster Nähe zur Ortschaft Bettemburg eine naturnahe Parklandschaft mit „hohem Erholungswert“ und einem Wegenetz von 1,5 Kilometern Länge für die Bewohner entstehen.
Prinzipiell, so CSV-Sprecher Laurent Zeimet, sei man der Idee eines Parks nicht abgeneigt, doch nicht unter den bestehenden Umständen und nicht an dieser Stelle. Mit einem Kostenpunkt von knapp einer Million Euro sei das Konzept überdimensioniert. Die besagte Fläche von 12, 2 Hektar sei die einzige, die für ein strategisches Flächenwachstum Bettemburgs noch in Frage käme.
Insofern sei die CSV auch der Meinung, es wäre sinnvoller, dort vielleicht den Bau einer Schule vorzusehen, da in Gesprächen mit dem Schulpersonal wiederholt auf den Mangel an Schulraum in den bestehenden Infrastrukturen hingewiesen worden war. Zwar verweigert man sich kategorisch der Idee, alles zuzubauen, doch sehe man die Gelegenheit verpasst, sich entsprechende Optionen offen zu lassen.
Glaube man den jüngsten Berichten in der geschriebenen Presse, in der der Bürgermeister die Ortschaft Hüncheringen als künftigen Entwicklungspol der Gemeinde mit geplanten 4000 Einwohnern im Jahr 2050 propagiert, sehe der Bürgermeister allem Anschein nach die eigentliche Prioritätensetzung dort. In diesem Zusammenhang sehe man auch die notwendige und noch ausstehende Diskussion um den allgemeinen Flächennutzungsplan im Gemeinderat bereits ausgehebelt, da man sich dann bereits um die einzige Option gebracht habe, ein geregeltes Wachstum für die Ortschaft Bettemburg zu gewährleisten. Von einer Win-win-Situation, wie sie der Bürgermeister darstelle, könne nicht die Rede sein, dazu seien die Planungen gar nicht langfristig genug.
Eine Meinung, die auch Déi Gréng-Vertreterin Josée Lorsché teilte. Das Prinzip eines Parks unterstütze sie, gerade im Hinblick auf die Forderung nach Biodiversität, doch sehe sie auch die Kostendimension mehr als kritisch. DP-Vertreter Gusty Graas konnte dem Projekt mehr abgewinnen, forderte den Schöffenrat aber dazu auf, den Kostenaufwand gezielt nach unten zu korrigieren. (NaR)
http://www.mywort.lu/bettembourg/news/3334214.html?referrer=ic_municipality_centre
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